Hallo Ihr Lieben,
auch die kroatische Band „Lelek“ haben sich ganz klar positioniert. Hier ist der Videogruß der Band und falls Ihr kein kroatisch vertehen solltet auch der Text auf deutsch!
Hallo zusammen, wir sind Lelek.
Auf diesem Weg möchten wir alle grüßen und vielleicht eine Botschaft an alle senden, die auf irgendeine Weise mit Ausgrenzung oder Diskriminierung konfrontiert sind.
Ich denke – und ich glaube, ich spreche im Namen aller –, dass wir alle, die vielleicht nicht in einer solchen Situation sind, zuerst bei uns selbst anfangen sollten. Dass wir einander die Hand reichen und die Augen dafür öffnen sollten, was um uns herum geschieht.Für diejenigen, die auf irgendeine Weise mit solchen schweren Situationen konfrontiert sind:
Sucht immer Hilfe, da jederzeit eine helfende Hand da sein sollte. Und dass wir gemeinsam und mit vereinten Kräften viel erreichen können. Auf diesem Planeten sind wir alle füreinander da, und jedes Wort der Unterstützung bedeutet sehr viel. Unsere Botschaft wäre also: Sucht immer nach einer helfenden Hand – und es gibt immer eine Hand, die euch gereicht wird. Das ist im Moment das Mindeste, was ich sagen kann. Ebenso gilt das für Menschen, die sich in solch schweren Situationen befinden.Es gibt Phasen im Leben, die sehr schwer sind, und natürlich fühlt sich jemand, der so etwas erlebt, oft sehr allein und sehr unglücklich. Aber tatsächlich gibt es immer noch sehr viele gute Menschen, die helfen werden, einige der Situationen zu lösen, die passieren. Hilfe ist keineswegs ausgeschlossen oder unerreichbar. Ich denke, das Wichtigste ist eigentlich diese Menschlichkeit.
Wenn man sich in Situationen befindet, die mit schweren Rückschlägen verbunden sind, ist es sehr schwierig, Hilfe anzunehmen oder darüber zu sprechen. Es ist sicher leichter gesagt als getan, aber dafür braucht es auch viel Zeit und innere Stärke. Und man sollte sich weder schämen, Hilfe zu suchen, noch darüber zu sprechen.
Glaubt uns: Es ist immer leichter, mit jemandem zu reden – vielleicht nicht unbedingt mit Fachleuten, aber mit irgendeiner Person, der man sich anvertrauen kann. Vertraut euch dieser Person an. Es ist leichter, diese Last von den eigenen Gedanken und vom Herzen zu nehmen. Vielleicht jemand, der ein Mensch ist, der Ähnliches selbst erlebt hat oder in einer vergleichbaren Situation war.
Aber das ist nicht zwingend entscheidend – wichtig ist nur, dass es jemanden gibt, der zuhört, versteht und helfen will. Oder man spricht mit Freunden, der Familie oder nahestehenden Menschen. Und wenn das nicht möglich ist, gibt es immer professionelle Hilfe, die dafür da ist, diese Unterstützung zu leisten und ernst zu nehmen.
Und die wichtigste Botschaft richtet sich an diejenigen, die nicht betroffen sind: die Augen zu öffnen und niemals wegzuschauen, wenn sie etwas sehen oder auch nur den geringsten Hinweis darauf haben, dass etwas nicht stimmt.

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