Nerdwoche: Manga und Cosplay

Hallihallo Ihr alle da draußen!

Felix ist wieder da und möchte Euch im Rahmen der Nerdwoche(n) sein Thema, was ihn zu einem so großen Nerd macht, näher bringen! Also Felix, die Bühne ist Deine:

Vielen Dank! Ich möchte heute über Mangas reden! Zwar interessiere ich mich für viele Themen, die man als nerdig bezeichnen könnte, aber tatsächlich ist Manga wohl mein Nerdhobby, in das ich am meisten Zeit und am meisten Geld für investiert habe.

Doch was ist überhaupt ein Manga?

Manga ist der japanische Name für Comic. Außerhalb von Japan werden damit Comics beschrieben, die aus Japan stammen. Ziemlich einfach, was?

Aber was fasziniert mich daran so sehr?

Im Genre des Comics treffen zwei Welten aufeinander: einmal die des geschriebenen Wortes, aber auch die visuelle Welt in Form gezeichneten Bilder (Panels). Diese Welten miteinander zu verbinden, ist schwierig, aber, wenn es richtig umgesetzt wird, brilliant! Künstler*innen können sich also nicht nur im Geschichtenschreiben oder in der Charakterbildung frei ausleben, sondern können durch die Zeichnungen erheblich beim Charakterdesign mitmischen. Außerdem lassen sich Atmosphären besser erzeugen, da man die Szenen nicht beschreiben muss, sondern zeichnen kann. Panels schränken einen nicht ein, im Gegenteil: Sie beflügeln die Kreativität. So können sehr ikonische Seiten entstehen, die nicht nur schön zu lesen, sondern auch schön anzusehen sind.

Zudem finde ich, dass Comics, nicht nur spezifisch Manga, dadurch, dass sie ein Nischenprodukt waren, weniger gebunden und dadurch kreativer sein dürfen als herkömmliche Romane. Und gerade bei Mangas merke ich das immer wieder! Bei Amerikanischen Comics werden durch Multiversen und/oder Reboots oft die gleichen Charaktere ins Spotlight gerückt. Mangas sind da abwechslungsreicher!

Beim Manga ist es so, dass viele unterschiedliche Geschichten entstehen mit den diversesten Charakteren. Dadurch, dass das Medium nicht nur in Japan zum Mainstream geworden ist, verkauft sich ein einzelner Mangaband teils sehr gut. Die Manga-Zeichner*innen, die Mangaka, können sich so auf ihre eine Geschichte konzentrieren und sich ihr widmen, da diese genug Gewinn einbringt.

Die japanischen Autor*innen sind auch wesentlich verrückter in meiner Auffassung, weswegen die Mangas, die wirklich gut sind, wesentlich besser sind als die westlichen Comics. Im Gegenzug sind aber die Mangas, die schlecht sind, auch echt wirklich abgrundtief schlecht haha. Mangas sind also sowohl gut verrückt, als auch schlecht verrückt.

Viele Leute denken, dass Manga ein Genre sei, dies ist aber nicht der Fall. Mangas *haben* verschiedene Genres: Von Fantasymanga wie “Fairy Tail”, Piratengeschichten wie “One Piece”, düstere Antikriegswerke wie “Attack on Titan”, Thriller (die sogar in Deutschland spielen) wie “Monster” bis zu Liebesgeschichten wie “Clannad”. Im Manga kann man wirklich alles finden! Genau das ist auch das Faszinierende daran! Diese Freiheit (Tatake, Tatakae, hör auf Eren ich will weiterschreiben), macht das Medium so lebendig und interessant.

Warum sammel ich Manga?

Weil ich einfach viele Reihen so interessant und gut finde, dass ich den Geschichten folgen möchte! Zudem sehen Mangas im Bücherregal auch mega cool aus! Die Ästhetik spielt also auch eine Rolle.

Welche Werke würde ich Anfängern empfehlen?

Ohne hier Werbung machen zu wollen, werde ich ein paar Mangas und das dazugehörige Genre aufzählen…

Death Note (Genre Mystery,Thriller) hat mich in dieses Hobby so richtig gebracht!

Attack on Titan (Mystery, Fantasy, Antikrieg)

Naruto (Fantasy, Ninja)

Meine abschließenden Worte zum Thema:

Mir gefallen Mangas sehr und ich hoffe, ich konnte euch einen Einblick geben, wieso das so ist! Zu der Welt der Mangas gehört auch fast untrennbar ein anderes Thema: Cosplay! Da ich darüber nicht allzu viel verstehe, gebe ich das Wort an Farina weiter:

Die Frage, was mich am Cosplayen so fasziniert, ist relativ einfach zu beantworten, denn ich habe von klein auf Fasching schon immer geliebt! Ich habe es geliebt, mich zu verkleiden und in andere Charaktere zu schlüpfen. Einfach mal nicht ich sein. Meiner Meinung nach kannst du in der Cosplay-Szene jeden Tag im Jahr quasi Fasching feiern und deiner Kreativität freien Lauf lassen.

Reingerutscht in die Cosplay-Szene bin ich Ende 2018, als ich zusammen mit einer damaligen Freundin auf die ComicCon in Dortmund gefahren bin. Wir haben uns dafür mal mit Cosplays auseinandergesetzt, die wir als Duo machen könnten und sind auf einen gemeinsamen Nenner gekommen. Am Ende waren wir Mabel und Dipper Pines, aus der Serie „Willkommen in Gravity Falls“. 

Seit 2018 bin ich nun, auch wenn mit einer kurzen Pause, in der Cosplay-Szene aktiv. Ich halte mich schon so lange in dieser Szene auf, weil ich mich in meinen Cosplays wohlfühle. Zudem haben wir viele viele liebe und wundervolle Menschen in der Community, die nochmal mehr dafür sorgen, dass ich mich in meinen Cosplays wohlfühle. Wir unterstützen uns alle gegenseitig und geben uns so den Mut, auch mal Cosplays zu testen, die vielleicht nicht ganz unser „Gebiet“ sind. Ich persönlich cosplaye am liebsten Charaktere, mit denen ich mich auch selber identifizieren kann, wie zum Beispiel Giulia Marcovaldo, bekannt aus dem Pixar-Film „Luca“, mit ihren feuerroten Haaren und ihrer Mütze.

Meine Cosplays sind mein Safe Haven, mein sicherer Hafen. Ich fühle mich sicher, wenn ich eins meiner Cosplays an habe, da ich die Person sein kann, die ich sein möchte und mit der ich mich wohlfühle. Ich kann die Cosplay-Szene eigentlich jedem ans Herz legen, da dich keiner verurteilt und du dir selber die Zeit einteilen kannst, wie du magst und selber aufbringen kannst.


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