Anders ist das neue Normal!

Oder auch: Machen ist wie Wollen, nur krasser!

Anders-Sein, sich anders fühlen, kennt eine jede Person, die sich mit der vorgegebenen Norm nicht (wirklich) identifizieren kann. Sei es, dass sich nicht die Traumfigur im Spiegel zeigt, dass sich ein Junge eben nicht in das schöne Mädchen, sondern den tollen Jungen von nebenan verliebt.

Sei es, dass ich mich nicht mit den vorherrschenden Geschlechterrollen identifizieren will, sondern meine eigenen Definitionen davon habe, wer, welche oder was ich bin. Oder, dass sich meine Denkweise völlig von dem unterscheidet, was andere sagen, meinen oder fühlen.

In der Stadt findet jede Person eher ihren Platz oder ihre Peergroup/ihre Crowd, aber wie sieht es auf dem Land aus? Wo gibt es da Vorbilder, die anders leben, anders sind? Und wird auf dem Land Anders-Sein zudem nicht auch noch als unnormal bewertet, als asozial, ja gar als krank?

Auf`m Dorf aufzuwachsen ist speziell. Schon allein ein Einkauf in der nächsten Stadt wird da zu einer logistischen Herausforderung. Dreimal am Tag ein Bus, wenn überhaupt so häufig- ansonsten Freund*innen fragen, ob jemand eine Person mit Auto kennt. Ab 18-Jährige sind deshalb heißbegehrte „Taxidienste“, die helfen, Besorgungen zu machen, in die Disco zu fahren etc.

An ein Jugendhaus oder einen Club ist oftmals gar nicht zu denken. Gemeinsames Leben findet wenn dann in Vereinen statt.

Gleichaltrige gibt es wenige, Gleichgesinnte schon meist gar nicht. Alles, was eine Person tut, bekommt jedeR mit. Da wird aus einer „harmlosen“ Plauderei schnell ein übles Gerüchteverbreiten: „Hast Du schon gehört, dass ….“.

Dabei könnte es auf’m Land so schön sein: Skaten, Fahrrad fahren, Inlinern, Chillen, Grillen, Vogelgezwitscher, Bachplätschern, Sterne sehen.

Die vielen Partys könnten unbeschwerter sein, wenn es Orte und Gruppen gäbe, an und bei denen Toleranz und Akzeptanz gelebt wird. Wo alle sich trauen können, sich so zu geben, wie es ihnen am besten gefällt.

Wenn es einen Zusammenhalt wie bei den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr gibt, aber auch über ein Sachthema hinaus und ohne den Druck, sich an alles anpassen zu müssen.

Wenn es auch auf’m Land nicht nur den vielen Platz, sondern auch den Raum gibt, nicht in einer eingeschränkten Gedankenwelt verharren zu müssen.

Wo es darauf ankommt, was sie oder er tun und nicht wie sich eine Person identifizieren möchte.

Das wollen wir erschaffen. Einen Raum, wo sich eine jede Person angenommen fühlt. Einen Raum, wo jede Person sein kann, wie sie möchte. Solch einen Raum nennen wir Social Hub. Und davon soll es nicht nur einen geben! Denn der Spaß und die Freude, mit Anderen zusammen zu sein, dürfen nicht zu kurz kommen.

Unsere für Euch eingerichteten Social Hubs findet Ihr rechts unter „Events“. Was Ihr dafür braucht? Wenn Ihr diese Seite lesen könnt, dann habt Ihr alles!

Wer sich für den Hintergrund und die weitergehenden Ziele des Vereins interessiert, findet hier weitere Infos.


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